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1960
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Obwohl Gebelzig schon seit aller Zeit eine Kirchschule besessen hat, so sind Überlieferungen erst seit cirka 1670 vorhanden. Die alte Schule war um 1838 erbaut worden und beherbergte eine Schulstube und eine sehr kleine Wohnung. Um Raum für ein zweites Klassenzimmer zu schaffen, setzte man 1863 ein zweites Stockwerk auf und gewann noch etwas Wohnraum für den Kantor. Zu Ostern 1877 wurde die zweite Lehrerstelle gegründet. Für den zweiten Lehrer kaufte der Schulverband ein Haus in Niedergebelzig. Nach einem Blitzschlag war 1910 die Schule niedergebrannt, man eröffnete den Neubau am 03. Januar 1912 feierlich. 1929 unterrichteten 2 Lehrer ungefähr 100 Schüler.
Bis 1945 war das Schloß von Gebelzig der Sitz des Baron von Teichmann und Logischen, zwischen 1945 und 1950 waren im Schloß Aussiedler und Flüchtlinge untergebracht und ab 1946 wurde das Schloß zur Schule umfunktioniert. Die zu Anfang zur Verfügung stehenden Räume waren nicht beheizbar und deshalb wurde in den ersten Jahren nur während der wärmeren Monate Unterricht abgehalten. Mit den Jahren kamen immer mehr Räume zur Schulnutzung hinzu, 1948 erhielt die Schule in Gebelzig den Namen "Karl Liebknecht" und wurde Polytechnische Oberschule in

der die Klassenstufen 3 bis 8 unterrichtet wurden. Ihre ersten beiden Jahre Unterricht absolvierten die Schüler in der Alten Schule neben der Kirche von Gebelzig. Seit 1965 wurden im Schloß 10 Klassen unterrichtet. In den Jahren 85/86 des letzten Jahrhunderts wurden am Schloß umfangreiche Umbauarbeiten vorgenommen, so wurde im zentralen Mittelbau das Dach angehoben um zusätzliche Räume zu schaffen, nach Fertigstellung der Arbeiten besuchten die Schüler der Klassenstufen 1 - 10 ausschließlich die Schule im Schloß.  1999 wurde der Standort Gebelzig als alleinige Grundschule der Gemeinde festgeschrieben. 2005 wurden umfangreiche Umbauarbeiten im inneren des Schlosses begonnen, welche mit der feierlichen Übergabe am 21.05.2008 beendet wurden. Die Fassadengestaltung und die Erneuerung der Dacheindeckung fand in den Jahren 2010 bis 2012 statt, am 16.11.2012 wurden die Sanierungsarbeiten am Schloß im Rahmen einer kleinen Feierstunde in Anwesenheit vieler Lehrer, Erzieher und ehemaliger Beschäftigter aus früheren Jahren übergeben. Damit ist die Schule von Hohendubrau fit für die nächsten 25 Jahre Schulbetrieb.
Übrigens, die Nachfahren des Baron von Teichmann leben in Kanada und verzichten auf die Rückübertragung des Schlosses, solange Kinder darin gefördert werden.

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